Hiermit wollen wir auf zwei Veranstaltungen hinweisen:

In anderthalb Monaten finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Auch die rechtsradikale AfD wird in Hildesheim und Umgebung mit verschiedenen Aktionen präsent sein. Das wollen wir nicht unkommentiert lassen. Deshalb laden wir euch herzlich zur antifaschistischen Vollversammlung am 16.8. um 15.00 Uhr im Torhaussaal im Gewerkschaftshaus ein. Gemeinsam, solidarisch und entschlossen möchten wir einen Blick auf die Strukturen der AfD vor Ort werfen und überlegen, wie wir ihnen wirksam entgegentreten können. Im Mittelpunkt der Vollversammlung steht die gemeinsame Planung von Aktionen gegen die Aktivitäten der Partei. Einen fertigen Aktionsplan gibt es bewusst noch nicht. Stattdessen möchten wir mit euch zusammentragen, was bereits geplant ist, Ideen austauschen und gemeinsam neue Vorhaben entwickeln. Unser Ziel ist es, unsere Kräfte zu bündeln und den Widerstand gegen die extreme Rechte in Hildesheim und dem Umland – etwa in Bockenem – gemeinsam zu stärken. Bringt deshalb gerne eure Ideen, Erfahrungen und bereits geplanten Aktionen mit. Leitet die Einladung außerdem an Freund*innen, Verwandte und alle weiter, die sich gemeinsam mit uns gegen die extreme Rechte engagieren möchten.
Wir freuen uns auf euch!

Wir freuen uns auf Besuch aus Sachsen Anhalt:
Die undogmatische und antiautoritäre Antifa Gruppe La Colere aus Halle wird einen Vortrag im Infoladen halten:
In unserem Vortrag werfen wir einen Blick auf Sachsen-Anhalt: Was ist Sachsen-Anhalt? Wie ist die AfD Sachsen-Anhalt aufgestellt? Welche Prognosen gibt es? Wie kann es für eine radikale Linke weitergehen? Durch die anstehenden Wahlen in aller Munde, wollen wir vom medialen abstrakten Drohszenario einer möglichen AfD-Regierung auf die realen Konsequenzen und Lebensrealitäten vor Ort eingehen, vor und nach der Wahl. Wir stehen in Sachsen-Anhalt vor einer gesellschaftlichen Tendenz, die – egal wie die Wahl ausgeht – nicht einfach verschwindet: Sozialabbau, der Ausbau des Repressionsapparates, Abschiebungen, Antifeminismus und eine Kulturpolitik von rechts. Eine AfD-Regierung würde diese Zuspitzung nochmals verstärken und damit eine besondere Gefahr darstellen: zum einen durch die mögliche Inanspruchnahme staatlicher Machtmittel und damit die größere Umsetzbarkeit umfassender Angriffe auf emanzipatorische Strukturen. Zum anderen würde sie diese Entwicklung nicht nur begleiten, sondern befeuern und beschleunigen.
Wir wollen über Ängste, Verzweiflung und Wut reden, aber auch, warum uns gar nichts anderes übrig bleibt, als trotzdem weiterzumachen. Und nicht zuletzt wollen wir euch motivieren, am Vorabend der Landtagswahl am 05.09.2026 zu unserer Demonstration „ANTIFA BLEIBEN“ nach Halle (Saale) zu kommen und mit uns linksradikale Perspektiven auf die Straße zu tragen!